Wiesenpieper

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Juli auf dem Feldberg: Die Wiesen duften nach Bärwurz und sind übersät mit Blumen, Arnika, Margerite und Türkenbund bilden den Aspekt – ein wundervolles Umfeld für den dort brütenden „Wipi“ …

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Alpenbraunellen am Feldberg

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Dieser Tage wurde in ganz Deutschland ein bemerkenswerter Einflug von Alpenbraunellen festgestellt. Diese größere Verwandte der allgemein bekannten Heckenbraunelle kommt normalerweise nicht nördlich der Alpen vor und zieht auch nicht umher. Daher gab es bisher auch kaum Beobachtungen im übrigen Deutschland. Doch aus m.W. völlig unklaren Gründen wurden in der letzten Woche an verschiedensten Stellen Alpenbraunellen gefunden – einige im Schwarzwald, aber auch im Harz, im Taunus, in Sachsen und sogar einzelne an Nord- und Ostseeküste. Dieses einmalige Phänomen korreliert mit einem ganz vergleichbaren Auftreten von Schneesperlingen – einer Art mit ganz ähnlichen Gewohnheiten wie die Alpenbraunelle. Ein Schneesperling wurde sogar auf Helgoland gefunden.

Auf ornitho.de wurden die Beobachtungen von Alpenbraunellen in Deutschland heute wie folgt dargestellt:

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Als am letzten Samstag jeweils ein gutes Dutzend Alpenbraunellen und Schneesperlinge auf dem Feldberg entdeckt wurden, mußte ich auch unbedingt da hoch, um mir die seltenen Gäste anzusehen. Früh morgens ging es los – zunächst an den Kaiserstuhl, wo ich noch eine Brutvogelkartierung erledigen mußte, anschließend sofort auf den Feldberg. Die ersten Alpenbraunellen fand ich gleich beim Anstieg, als ich das Bismarck-Denkmal erreichte. Auf den schneefreien Felshängen unterhalb des Denkmals hüpften zwei Braunellen herum. Später fand ich noch weitere Braunellen rund um den Turm und auch beim Abstieg noch eine einzelne. Die Schneesperlinge konnte ich trotz langer Suche nur einmal kurz auf weite Entfernung im Spektiv sehen – aber immerhin. Dafür waren die Alpenbraunellen recht zutraulich und wuselten immer wieder in meiner Nähe herum. Allein dafür hatte sich die Fahrt ins noch recht winterliche Gebirge gelohnt.

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In der letzten Woche ging’s auf zwei hohe Berge in der Umgebung. Zunächst mit Torsten, Magdalena und Joachim auf den Hohneck in den Vogesen, um dort Gämsen zu fotografieren, und ein paar Tage danach zu Magdalena auf den Feldberg. Letztlich sind bei beiden Touren trotz teils suboptimaler Bedingungen ein paar Bilder herausgekommen. Hier, ohne das übliche Gelaber: