Alle Jahre wieder: Bienenfresser

Inzwischen ist es mir liebe Gewohnheit geworden, in jedem Sommer ein paarmal die Bienenfresser zu besuchen. Das Fotografieren ist dabei vielleicht gar nicht das Wichtigste (wenn auch willkommener Vorwand); allein das Sitzen im Tarnzelt in der Nähe der Kolonie macht schon genug Spaß. Den Rufen der Vögel zuzuhören, ihre wahnsinnigen Flugmanöver zu beobachten und die Vielfalt der erbeuteten Insekten, die sie im Schnabel tragen, zu bewundern – das reicht eigentlich schon, um seine Freude zu haben.

Dieser Bienenfresser trug die erst zweite Braune Mosaikjungfer, die ich in meinem Leben gesehen habe.

Wie schon im letzten Jahr habe ich mich auch in dieser Saison vorwiegend an Flugaufnahmen versucht. Dann hat man zu Hause wenigstens was zu löschen. Denn auch mit ein wenig Übung habe ich immer noch eine unfassbar lächerliche Erfolgsquote von > 1 %. Nach ein paar Ansitzen waren dann irgendwann einige glückliche Treffer dabei, allerdings auch noch keines, mit dem ich wirklich zufrieden wäre – besser geht es immer.

Außerdem hatte ich in diesem Sommer erstmals das Glück, recht frisch ausgeflogene Jungvögel zu sehen – diesen Moment hatte ich bisher immer verpaßt. Die Jungen unterscheiden sich u.a. durch ihre insgesamt grünliche, nicht ganz so grellbunte Färbung.

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