Wenig später

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Das war jetzt gar nicht so geplant, aber kaum dass der vorangegangene Beitrag hier erschien, wurde es kalt und der Herbst wurde zum Winter. Für ein paar Tage verschwand die Farbe in den Rheinauen, auch die letzten Blätter „entlaubten“ sich, und durch Reif und Nebel sah die Landschaft plötzlich völlig anders aus. Zum Glück hatte ich mal einen Vormittag Zeit, um mich in der Rheinebene herumzutreiben.

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Das langsame Verschwinden der Farbe in den spätherbstlichen Rheinauen

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Etwas Schönes! Auch wenn nicht mit dem rauschhaften Naturerwachen im Frühjahr zu vergleichen, finde ich das Verblassen der letzten Herbstfarben im Novemberdunst ausgesprochen erquicklich.

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Oberflächlich wirkt die Landschaft grau und trist, aber die Bäume und Büsche haben ein viel zarteres, fein ziseliertes Aussehen, wenn nur noch wenige Blättchen dran hängen. Im Vergleich zur erdrückenden grünen Masse im Sommer treten Baumgestalten und Buschformen deutlich hervor, sind aber noch nicht auf ihre Skelette reduziert wie im Mittwinter. Meine wunderbare Freundin hat dafür (aus Versehen) den Ausdruck „entlaubte Blätter“ gefunden. Damit ist die Situation treffend beschrieben.

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Herbstfinken

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Große Finkenschwärme haben mich Anfang November ein paar Mal an die Sonnenblumen- und Topinamburfelder der Umgebung gelockt. Stieglitze, Grün- und Buchfinken sowie einzelne Girlitze, Bergfinken und Hänflinge verleihen den trocken graubraunen Feldern wunderschöne Farbtupfer.

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Stieglitze bildeten die Masse der Schwärme mit oft mehreren hundert Vögeln auf einem Feld. Sie überwintern hier aber nur in kleiner Zahl, die meisten Vögel sind inzwischen weitergezogen. Die Sonnenblumen geben wohl nichts mehr für sie her.

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