Wiesenpieper

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Juli auf dem Feldberg: Die Wiesen duften nach Bärwurz und sind übersät mit Blumen, Arnika, Margerite und Türkenbund bilden den Aspekt – ein wundervolles Umfeld für den dort brütenden „Wipi“ …

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Libellen – alte Leidenschaften…

Mehrere Jahre lang waren Libellen meine liebsten und fast ausschließlichen Fotomotive. Das hat sich dann irgendwann natürlich geändert, wie ja auch an der Vogellastigkeit des Blogs leicht abzulesen ist. In diesem Sommer ist trotzdem ein paar Mal die alte Leidenschaft wieder aufgeflackert und ich war mehrmals gezielt frühmorgens draußen, um taubenetzte Libellen zu fotografieren. Früher war mein oberstes Ziel immer eine großformatige klassische Aufnahme. Solche Bilder hab‘ ich inzwischen aber von den meisten Arten und benötige eigentlich keine neuen. Was mich zur Zeit reizt, ist vielmehr, die Stimmung beim Libellenfotografieren am frühen Morgen zu transportieren. Man schleicht langsam durchs hohe, nasse Gras, wo man Ruheplätze von Libellen vermutet… – und entdeckt dann manchmal schon auf mehrere Meter zwei hell leuchtende Flügelpaare im sanften dämmrigen Gegenlicht:

Feuerlibelle

Diese Freude daran, so etwas Schönes zu entdecken, die wollte ich irgendwie fotografieren. Und mich außerdem als Fotograf möglichst weit zurücknehmen, einfach nur das abbilden, was ich sehe und was mich erfreut – ohne fototechnische Sperenzchen, um das Bild interessanter zu machen. Vielleicht laufe ich dabei aber auch latent Gefahr, daß die Bilder im Ergebnis zu langweilig und beliebig geraten.

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Wenn sich rund um Sonnenaufgang das Licht sehr rasch ändert, ändert sich auch die Wirkung der Libellen. Ihre Umgebung leuchtet und funkelt nun im Licht viel aufdringlicher als vorher. Der Tau auf den Flügeln der Libelle leuchtet und funkelt natürlich auch bedeutend mehr, wenn erst das Sonnenlicht drauffällt, aber ich empfinde den Unterschied als nicht so gewichtig.

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Hier im Südwesten hat man bei Sonnenaufgang leider an den meisten Stellen das Pech, daß der Schwarzwald dem eigentlichen Sonnenaufgang im Weg steht. Wenn die Sonne sich dann erst über den Bergrücken gekämpft hat, ist sie schon relativ hell und scharf, mit den entsprechenden Auswirkungen auf den Kontrastumfang. Das heißt, daß das Zeitfenster für richtig tolles Licht extrem kurz ist – bei klarer Luft höchstens wenige Minuten. Danach kann man nach Hause, Kaffee trinken.

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