Neues von den Steinböcken

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Ende September ging es, wie letztes Jahr, auf ein Wochenende zu den Steinböcken in die Schweizer Alpen. Das erfolgreiche und eingespielte Team aus Joachim, Torsten und mir wurde diesmal durch Christian ergänzt, ja veredelt! Ich darf vorweg nehmen, daß die Tour wieder einmal sehr viel Spaß gemacht hat mit den drei Herren.

Und daß wir diesmal praktisch keine Steinböcke fotografierten, erzähl‘ ich auch gleich mal vorweg. Dabei ging es gut los, denn schon wenige hundert Meter von der Hütte entfernt fanden wir eine kleine Gruppe Geißen mit ihren Kitzen. Da das Licht nicht viel hergab und sich die Tiere kaum mal fotogen hinstellten, nützte uns dieser schnelle Start aber nicht viel. Mir gelangen nur Scherenschnitte gegen den weißen Himmel und ein mittelmäßiges Portrait. Das sollte es dann auch gewesen sein – die kapitalen Böcke hielten sich, wie zu erfahren war, in einem recht entfernten und schwer zugänglichen Gebiet auf.

Dafür aber waren die Farben der Landschaft wirklich hinreißend und das langweilige Licht eignete sich für Detailaufnahmen ohnehin gut. Heidekraut, Heidelbeere, Alpenrose und Wacholder bildeten tolle Farbmuster auf dem Boden, die ich in einigen Ausschnitten einzufangen versuchte. Joachim fand schließlich noch einen Alpensalamander (mein erster!), sodaß wir wirklich genug zu fotografieren hatten.

Neben den Steinböcken hatten wir uns vor allem erhofft, diesmal vernünftige Bilder von Alpenschneehühnern zu machen. So richtig gute Aufnahmen sind es leider nicht geworden, aber immerhin eine leichte Steigerung zum letzten Jahr. Mehrfach kamen wir relativ nah an eine Gruppe Hühner heran und konnten formatfüllende Bilder machen. Vielleicht gibt’s dann ja beim nächsten Mal etwas schöneres Licht oder eine noch hübschere Umgebung…

Wie letztes Jahr auch mußten wir den letzten Morgen abwarten, bis wir in den Genuß schönen Lichts kamen. Dabei sah es frühmorgens gar nicht danach aus, aber im letzten Moment rissen die Wolken noch auf. Eine große Gruppe Gämsen lief gerade im richtigen Moment einen Kamm hinauf:

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Mit dieser Fotoausbeute hätten wir für die Tour insgesamt eigentlich zufrieden sein können. Den Hauptdarsteller hab‘ ich aber aus dramaturgischen Gründen verschwiegen…

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… wir hatten nämlich das große Glück, einen jungen Mornellregenpfeifer – den Vogel schlechthin! – zu finden und ihm für anderthalb Tage mit der Kamera folgen zu können, wobei alle anderen Motive hintenanstanden. Zweifellos für uns alle eins der Highlights dieses Jahr und ein unvergeßliches, ergreifendes Erlebnis. Den nächsten Beitrag kriegt dieser Vogel exklusiv!

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