Ein Abend voller Schmetterlinge

Manche Hochwasserdämme am Oberrhein sind bekannt dafür, daß sich auf ihnen wertvolle Halbtrockenrasen ausbilden konnten. Dieser Lebensraumtyp ist selten und vielerorts durch Eutrophierung bedroht; die künstlich errichteten Dämme sind ihm aber durch ihre Bodeneigenschaften (hoher Kiesanteil, relativ geringe Wasserspeicherkapazität, daher trocken) ganz ähnlich. An manchen Stellen – beispielsweise im NSG Taubergießen – sind sie im Frühjahr voller Orchideen und anderer anspruchsvoller Pflanzen, inklusive entsprechenden Insekten.

Magdalena zeigte mir kürzlich einen anderen Damm auf der Höhe von Altenheim. Orchideen fanden wir dort zwar keine, waren aber angesichts der vielen anwesenden Schmetterlinge sehr angetan. Bei guten abendlichen Fotobedingungen konnten wir schon auf den ersten Metern mehr als genügend lohnende Motive finden. Der Kronwicken-Bläuling (Plebejus argyrognomon) war besonders zahlreich und auffallend, und da ich diese Art noch nicht so häufig vor der Linse hatte, stürzte ich mich natürlich besonders drauf. Aber auch viele Kleine Wiesenvögelchen (Coenonympha pamphilus), weitere Bläulinge und auch ein hübsch auf Wiesen-Salbei ruhender Wollschweber (Bombylius major) waren willkommen. Für die meisten Motive nutzte ich das 4/300-Objektiv, das sich tatsächlich auch für kleine Objekte hervorragend eignet und damit sozusagen mein „Immerdrauf“ ist.

Magdalenas Blog über diesen motivreichen Abend ist zu empfehlen!

 

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