Über den Wolken

Die vorherrschende Inversionswetterlage bewog meinen Kumpel Sven und mich, den Tieflagen des Rheintals kurz zu entfliehen und einen halben Tag auf dem Feldberg zu verbringen. Während es in Freiburg mehr oder weniger neblig ist und die Spitzen der Kirchtürme schon nicht mehr zu sehen sind, ist es in den Hochlagen des Schwarzwaldes absolut klar. Auf dem Feldberggipfel fühlten wir uns wie auf einer Insel im Nebelmeer und konnten außergewöhnlich gut zu den Alpen, Vogesen und zur Schwäbischen Alb hinüberschauen. Zudem war es angenehm warm, nur in den Schatthängen lagen Reste der ersten Schneefälle.

Für ein wenig Ablenkung von der Aussicht und der Verlockung, sich bei gut 15° einfach mal in die Sonne zu legen, sorgte ein jagendes Hermelin. Der flinke Geselle erwies sich als äußerst schwer zu fotografieren und verschwand nach einer Viertelstunde in einem seiner Erdlöcher. Vorher gelangen uns noch Aufnahmen, als es vor uns quer über das Gelände des Deutschen Wetterdienstes rannte (wobei „rennen“ die flummiähnlichen Sprünge nur unzureichend beschreibt).

Danach legten wir uns natürlich doch noch mal in die Sonne – muß man ja ausnutzen – und standen zum Sonnenuntergang wieder auf, um zuzuschauen, wie die Sonne im Nebelmeer versank.

Kurz nach Sonnenuntergang leuchtete der Himmel noch zartrosa. Beim Blick nach Süden zeigten sich hinter den Hochlagen des Südschwarzwaldes die Alpen besonders schön. Kann man empfehlen!

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