Ein Besuch bei den Gämsen

Gestern ging es auf Einladung meines geschätzten Fotokollegen Joachim Wimmer (www.wimmer-naturfoto.de) mal wieder in die Vogesen, um Gämsen zu fotografieren. Natürlich hieß das Aufstehen um 3:30, damit wir rechtzeitig zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel des Hohneck standen. Die Bergwiesen in den Vogesen sind zur Zeit ausgesprochen reizvoll, neben den Gämsen sieht man einige interessante Pflanzen wie Arnika (Arnica montana), Kleine Alpen-Kuhschelle (Pulsatilla alpina subsp. austriaca), gelbe und blaue Vogesen-Stiefmütterchen (Viola lutea), Gelben Enzian (Gentiana lutea), Fingerhut (Digitalis purpurea) etc., an Vögeln Wiesenpieper (Anthus pratensis), Feldlerche (Alauda arvensis),  Steinschmätzer (Oenanthe oenanthe) und manches mehr, sodaß einem nicht so schnell langweilig wird. Außerdem hatten wir das Glück, daß ab und zu Nebel aufzog und für andere Stimmungen sorgte. Aus landschaftlicher Sicht sind auch die steilen Bergschluchtwälder phantastisch, das Fotografieren gestaltet sich dort allerdings etwas schwerer. Nachdem wir in den Mittagsstunden ein paar hundert Meter in ein Tal hinunter- und wieder heraufgestiegen waren, schauten wir uns abends wieder rund um den Gipfel um und machten – außer mit weiteren Gämsen – Bekanntschaft mit dem Kollegen Radomir Jakubowski (www.naturfotocamp.de), der sich ebenfalls in der Ecke herumtrieb; an dieser Stelle einen schönen Gruß. Erst gegen Mitternacht kehrten wir erschöpft von einem anstrengenden, aber ergiebigen Fototag nach Freiburg zurück.

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2 Responses to “Ein Besuch bei den Gämsen”


  1. 1 Anonymous 7. Juli 2012 um 00:12

    Was hast du denn mit den Waldfotos angestellt? Hast du die weichgezeichnet? Oder liegts doch am Obektiv? Die waren beim ersten Anschauen jedenfalls besser.
    Die anderen Fotos sind wie gewohnt großartig!
    Noch ne Frage zu den Vögelchen, die du so gewissenhaft aufzählst: Hast du auch eine der wirklich schwer zu erkennenden Sylvia atricapilla zu Gesicht bekommen?
    Gruß, Peter

    • 2 lukasthiess 7. Juli 2012 um 18:45

      Sei gegrüßt; danke. Mit der weichgezeichneten Doppelbelichtung haben mir die Waldbilder spontan einfach besser gefallen, weil ruhiger und weicher – kann man auch anders sehen. In der Tat hatten wir u.a. auch das unvergleichliche Glück, eine feminine Sylvia atricapilla zu aspizieren, danke der subtilen Nachfrage. Schönen Gruß aus der schönsten Stadt der Welt!


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